Der Irak im Spannungsfeld zwischen USA und Iran

erstellt von Friedens- und Zukunftswerkstatt — zuletzt geändert: 2020-03-14T20:46:44+01:00
Gibt es nach dem Drohnenmord noch Auswege? Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Joachim Guilliard.
  • Wann 28.04.2020 von 19:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77
  • Termin zum Kalender hinzufügen iCal

Der Irak ist nach dem Drohnenmord an Irans General Soleimani (und mindestens 10 weiteren Personen) wieder in den Mittelpunkt des Interesses gerückt, als wesentlicher Teil des Pulverfasses im Nahen Osten.

Vieles erscheint für Außenstehende widersprüchlich: Nach dem US-Drohnenmord forderte das irakische Parlament den Abzug der US-Truppen aus dem Land. Warum hält die Trump-Administration so hartnäckig an der Präsenz ihrer Truppen fest, obwohl diese dort Angriffe geradezu provozieren?

Andererseits: Die NATO versucht jetzt wieder verstärkt, dort mehr Präsenz aufzubauen, insbesondere auch mit Beteiligung der Bundeswehr. Welche Rolle spielen die rivalisierende Mächte USA und Iran im Irak, und welche die pro-iranischen Milizen?

Wie ist überhaupt die Situation in dem durch Krieg und Wirtschaftsblockade geschundenen Land und welche Rolle spielt die irakische Politik bei den geopolitischen Auseinander­setzungen, die sich aktuell vor allem in dem Konflikt zwischen den USA und Iran zeigen? Und welches sind die Interessen von Israel und Saudi-Arabien?

Und um was geht es hierbei wirklich, was seitens der NATO als Kampf gegen den IS-Terror umschrieben wird?

Joachim Guilliard ist Publizist mit Schwerpunkt Irak und aktiv im Heidelberger Forum gegen Militarismus und Krieg

Veranstalter: IPPNW Frankfurt, Friedens- und Zukunftswerkstatt, Attac Frankfurt und Die Linke. Frankfurt.