Fußball unterm Hakenkreuz

erstellt von Arbeit und Leben Hochtaunus — zuletzt geändert: 2020-01-06T21:19:44+01:00
Das Jahr 1933 bedeutete für den Fußball in Deutschland einen tiefen Einschnitt: Viele Sportvereine wurden verboten und Mitglieder wie auch Fans ausgeschlossen.
  • Wann 30.01.2020 von 19:30 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Volkshochschule Bad Homburg, Elisabethenstr. 4-8, Bad Homburg
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Auf der anderen Seite existierten „gleichgeschaltete“ Vereine weiter und ließen sich nicht selten vom Regime bereitwillig für dessen Zwecke vereinnahmen. Zwölf Jahre Nazi-Herrschaft haben die Kultur des Fußballs in Deutschland nachhaltig verändert.

Der Vortrag beleuchtet, wie große Clubs wie Eintracht Frankfurt und auch der DFB zwischen 1933 und 1945 agierten und inwieweit das Regime das Spiel mit dem runden Leder dabei propagandistisch instrumentalisierte.

Besonders im Fokus steht zudem, wie sich der Fußball in den besetzten Gebieten entwickelte. Auch zuweilen schwierigste Bedingungen änderten nichts daran, dass auch dort die Menschen ihre Freizeit gerne auf dem Fußballplatz verbrachten, wobei die deutsche Besatzungsmacht den Sport gezielt für eigene Zwecke nutzte.

Unser Referent Dr. Alexander Friedman lehrt an mehreren Universitäten und ist Mitarbeiter der Dokumentationsprojekte „Juden in Nazideutschland (1933 bis 1945)“ (Yad Vashem, Jerusalem) sowie „Widerstand in Rheinland (1933 bis 1945)“ (LVR-Institut für Rheinische Landeskunde und Regionalgeschichte, Bonn).

Eintritt 6 €