Wilhelm Grönke

erstellt von Verein für Arbeitergeschichte e.V. — zuletzt geändert: 2019-01-07T10:09:51+00:00
Ein Matrose verpasst seinen Zug
  • Wann 02.02.2019 von 14:00 bis 16:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Treffpunkt: Eingang Gutleutkaserne, Gutleutstraße 136
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Wilhelm Grönke aus der Landgrafenstraße in Bockenheim zog 1914 freiwillig in den Ersten Weltkrieg und erlitt bereits im November 1918 eine schwere Kriegsverletzung, die seinen dauerhaften Einsatz im Feld unmöglich machte. Er wurde Marineapplikant in Wilhelmshaven und verbrachte viel Zeit zur Genesung bei einem Onkel in Davos, dort sah er Lenin und den Zimmerwalder Kreis und trat der deutschen Friedensgesellschaft bei.

Als er im November 1918 dann nach Wilhelmshaven zurückbeordert wurde, verpasste er seinen Anschlußzug und besuchte seine Familie bis die Revolution kam.

Während der Revolutionszeit war er Zugführer und politischer Kommissar bei den Roten Matrosen, als ihm 1924 deswegen der Prozess wegen Landesverrats gemacht wurde floh er nach Straßburg und kehrte erst 1945 zurück.

https://www.krfrm.de/projekte/route-der-industriekultur/winterprogramm-2017-18/