Lesung: „Wald statt Asphalt – Autobahnbau trotz Klimakrise“

erstellt von Bürgervereinigung Seckbach e. V. (BVS) — zuletzt geändert 2024-01-19T14:38:47+02:00
Mit Inge Wendel und Willi Loose
  • Wann 02.02.2024 ab 19:30 Uhr (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Mariengemeinde Seckbach, An der Marienkirche 1
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Die Planung der Stadtautobahnen A 66/A 661 gehört zu den krassesten Beispielen der autogerechten Stadt in Frankfurt. Seit über 50 Jahren versuchen zahlreiche Bürgerinitiativen entlang der Trassen, diesen „Moloch Autobahn“ mitten durch dicht besiedelte Stadtteile im Frankfurter Osten zu verhindern. Das letzte noch ausstehende Teilstück – die A 66 Tunnel Riederwald – wurde im Dezember 2019 planfestgestellt. Im Januar 2023 wurde dann ein seit mehr als einem Jahr von Waldschützer*innen und Baumbesetzer*innen besetztes Waldareal auf der Trasse mit einem riesigen Polizeiaufgebot geräumt und der Großteil der Bäume gerodet.

In einem Sammelband mit 27 Beiträgen haben Aktive aus den Frankfurter Initiativen gegen den Autobahnbau und aus dem Kreis der Baumbesetzer*innen die Hintergründe und die Planungsgeschichte des Autobahnbaus, die Zerstörungen in der Landschaft und ihre Eindrücke vor und während des Polizeieinsatzes zur Räumung des Fechenheimer Waldes beschrieben.

Gemeinsam mit den Seckbacher Bücherpat*innen, der Naturschutzgruppe Seckbach und dem BUND Frankfurt Ost lädt die Bürgervereinigung Seckbach zu einer Lesung aus dem Buch „Wald statt Asphalt – Autobahnbau trotz Klimakrise“ ein.

Beiträge aus diesem Buch lesen

  • Inge Wendel aus dem Riederwald (langjährig aktiv im Aktionsbündnis Unmenschliche Autobahn – AUA) und
  • Willi Loose (langjährig aktiv in der Bürgervereinigung Seckbach und in der Frankfurter Verkehrspolitik).

Danach besteht Gelegenheit zu Diskussion und Nachfragen.

Zu dieser Veranstaltung möchten wir Sie herzlich einladen.